SCHLACHTFEST
Kanada eröffnet die Robbenjagd

In der Arktis hat die Robben-Jagdsaison begonnen. Nach anfänglichem Zögern hat Kanadas Regierung das Gemetzel eröffnet - obwohl in diesem Jahr schon viele Tausend Robbenjunge dem rekordverdächtigen Eismangel zum Opfer gefallen sind.
Die Bilder gehen jedes Jahr aufs Neue um die Welt - und lösen insbesondere in Europa scharfe Proteste aus: Hunderttausende Robbenjunge werden in der Arktis brutal abgeschlachtet. In diesem Jahr sind die Tiere in einer besonders prekären Lage: Das Meereis, das die Robben zur Aufzucht ihrer Jungen brauchen, ist auf einen rekordverdächtigen Tiefstand zurückgegangen. Das kanadische Department of Fisheries and Oceans (DFO) hat die Eröffnung der Jagdsaison zunächst verschoben, um sich ein genaueres Bild von den Folgen der Eisarmut für die Robben zu machen.
Offenbar waren die Beamten nicht sonderlich beeindruckt: Die Behörde hat die Fangquote lediglich gesenkt - von 335.000 Tieren im vergangenen Jahr auf 270.000 in dieser Saison. 
Am heutigen Montag wurde die Jagd freigegeben. Aktivisten des International Fund for Animal Welfare (IFAW), die in der Arktis die Jagd beobachten, haben die ersten Jägertrupps gemeldet.
Experten bezweifeln, ob die Senkung der Fangquote ausreicht, um die Bestände stabil zu halten. Wissenschaftler, auch solche in Diensten der kanadischen Regierung, haben in den vergangenen Wochen den dramatischen Rückgang des Meereises bestätigt. Im Sankt-Lorenz-Golf, der weltgrößten Flussmündung, sei praktisch keine geschlossene Eisdecke vorhanden. Robben brauchen feste Schollen, damit die Neugeborenen gesäugt werden können, bis sie ihr weißes Fell abgelegt haben und sich ins kalte Wasser wagen können.
Regierungsexperte: Mindestens 100.000 Robben ertrunken
DFO-Wissenschaftler Mike Hamill sagte kanadischen Zeitungen, dass die Regierung mit einem starken Rückgang des Meereeises gerechnet habe.
"Wir haben das in unseren Modellrechnungen berücksichtigt." Wie viele Robbenjunge durch das Eis gebrochen und ertrunken sind, sei noch unklar. "In unserem Modell sind wir davon ausgegangen, dass wir 100.000 Jungtiere aufgrund der Eisverhältnisse verlieren ", sagte Hamill. "Ich glaube, dass die wirklichen Zahlen höher liegen, ich weiß aber nicht, wie viel höher."
Überlebenskampf: 
Ein Robbenjunges versucht, auf eine Eisscholle zu gelangen. Experten der kanadischen Regierung gehen davon aus, dass in diesem Jahr mehr als 100.000 Jungtiere dem Tauwetter in der Arktis zum Opfer fallen werde.
Robbenjagd: Das Gemetzel in der Arktis
Junge Sattelrobbe
vor den Überresten geschlachteter Artgenossen

Die Robbenjagd führt Jahr für Jahr zu lautstarken internationalen Protesten

Einsam im Eis:
Dieses Bild, aufgenommen am 27. März dieses Jahres, zeigt eine Robbe auf dem geschmolzenen Eis vor der Ostküste Kanadas

Protest:
Ein Aktivist der Organisation People for the Ethical Treatment of Animals demonstriert in London auf seine Weise gegen die Robbenjagd
Tierschützer halten die bloße Senkung der Fangquote für nicht ausreichend und fordern, die Robbenjagd gänzlich einzustellen. Schon 2006 hätten Wissenschaftler, darunter Mitarbeiter der kanadischen Fischereibehörde, eine Obergrenze von 260.000 getöteten Robben gefordert, sagte IFAW-Meeresbiologe Ralf Sonntag. Die Regierung hat jedoch ein Limit von 335.000 festgelegt.
"Eine Reduzierung der Bestände ist von der kanadischen Regierung durchaus gewollt", sagte Sonntag im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Befürworter der Jagd behaupteten, dass die Robben zu viele Fische fressen. "Dieses Argument wird auch von Walfängern immer wieder vorgebracht, konnte aber trotz aller Versuche nie wissenschaftlich bewiesen werden." Dabei werde auch gern unterschlagen, dass die Robben unter anderem die Fressfeinde von Speisefischen jagen - und damit bestimmte Fischarten schützen.
Gehäutet und auf dem Eis zurückgelassen
Die Regierung in Ottawa schätzt die derzeitige Robbenpopulation auf 5,5 Millionen Tiere, die meisten davon Sattelrobben. 2004 habe es noch 5,8 Millionen Exemplare gegeben. Wie die britische Zeitung "The Independent" berichtet, würden kanadische Regierungsmitarbeiter die Robbenbestände erst dann als ernsthaft gefährdet ansehen, wenn sie unter 1,8 Millionen Tiere rutschten.
Abgesehen von der Debatte über Robbenbestände und das ökologische Gleichgewicht hat die brutale Jagd auf die Tiere auch eine moralische Komponente. Denn für den Verzehr sind die allerwenigsten der erlegten Robben bestimmt. Meist werden sie von den Jägern noch auf dem Eis gehäutet, die Kadaver bleiben liegen. "In einigen Tagen wird das unberührte Eis in ein Freiluft-Schlachthaus verwandelt", schreibt Rebecca Aldworth von der Humane Society in ihrem Weblog über die Robbenjagd in der Arktis. "270.000 Robben werden brutal erschlagen und erschossen, um zu Modeaccessoires verarbeitet zu werden."
Moralische Empörung aber, das haben die Tierschützer inzwischen erkannt, hilft allein nicht weiter. "Das einzige wirkungsvolle Instrument", sagt IFAW-Biologe Sonntag, "sind Handelsverbote gegen alle Robbenprodukte."

Junge Sattelrobbe auf einer Eisscholle im St.-Lorenz-Golf. Aber in diesem Jahr ist der Golf nahezu eisfrei..........
phan1tast wrote today at 5:43 AM
Auch in den Meeren wütet der Menschen Gier was das bedeutet sehen wir unter andrem hier:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=975878&ressort=5
da steht: 25.04.2007 - 11:55 Uhr, NABU Pressemappe [Pressemappe]
Berlin (ots) - Mit Blick auf die 14. Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) vom 3. bis 15. Juni in Den Haag/Niederlande hat der NABU strenge Schutzmaßnahmen für den durch Überfischung stark gefährdeten Dorn- und Heringshai gefordert. "Es ist Fünf vor Zwölf. Noch sind sie nicht von unserem Planeten verschwunden. Sollten sich aber wieder die Interessen der Fischereinationen wie beispielsweise Japan und Indonesien vor denen des Artenschutzes durchsetzen und keine Einigkeit über Handelskontrollen zustande kommen, kann es schon bald das Aus für Dorn- und Heringshai bedeuten", warnte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Nach offiziellen Zahlen würden bereits jetzt jährlich bis zu 100 Millionen Haie gefangen, die auf den Tischen der oft ahnungslosen Verbraucher als Schillerlocke, Fish and Chips, See-Aal oder Seestör landen.
Seit über 400 Millionen Jahren schwimmen Haie in unseren Meeren - jetzt droht einem Drittel der fast 500 Haiarten das Aus. Auch Dorn- und Heringshaibestände sind in den letzten zehn Jahren fast kollabiert. Im Nordwest-Atlantik ist die Zahl der geschlechtsreifen Dornhai-Weibchen in nur zehn Jahren um 75 Prozent zurückgegangen. Besonders der durch Befischung starke Rückgang geschlechtsreifer Weibchen und Jungtiere gefährdet den Fortbestand dieser Arten. So dauert es über 20 Jahre, bis ein Dornhai-Weibchen die Geschlechtsreife erlangt. Da viele Weibchen dieses Alter erst gar nicht erreichen, bleibt der notwendige Nachwuchs aus.
Auf der diesjährigen Artenschutz-Konferenz muss die Chance ergriffen werden, diese gefährdeten Meerestiere unter Schutz zu stellen. Der NABU wird sich in Den Haag für Dorn- und Heringshai einsetzen. Eigentlich benötigen beide Arten dringend eine Pause von der Fischerei, damit sich die Bestände wieder erholen können. Leider steht das nicht zur Debatte, denn eine Listung von Dorn- und Heringshai in Anhang II bedeutet kein generelles Handels- oder Fangverbot. "Dennoch begrüßt der NABU den Vorstoß Deutschlands, zu versuchen, über eine solche Listung zumindest Handelskontrollen einzuführen ", so Tschimpke....
Dem möchte ich mich gerne anschließen
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Rettung in letzter Minute für ungewöhnliche Tiere
Britische Zoologen wollen die skurrilsten vom Aussterben bedrohten Wesen schützen. Zunächst sind zehn Arten dran, darunter das Zwergflusspferd, das Trampeltier und der - möglicherweise schon verschwundene - Chinesische Flussdelfin.
Sie sehen nicht nur bizarr aus und tragen skurrile Namen. Der Schlanklori, die Hunter-Antilope und 98 weitere Tiere stehen auch auf einer ebenso exklusiven wie traurigen Liste der Zoological Society of London (ZSL). Denn ihr Lebensraum ist bedroht und ihre Artgenossen sind oft schon tot. Die britische Organisation hat jetzt mit einem Artenschutzprojekt namens Edge (Evolutionary distinct and globally endangered) begonnen, das die Tiere vor weiterer Unbill schützen soll. Dabei wollen Forscher die Lebensgewohnheiten und -räume der Tiere untersuchen, die größten Gefahren herausfinden und diese bekämpfen.
"Wir werden die weltweit ungewöhnlichsten Spezies beschützen", sagte Jonathan Baille, Leiter des Forschungsprojektes. Dazu zählen "riesige und hochgiftige Maus-ähnliche Kreaturen, winzige Fledermäuse und eierlegende Säugetiere - alle sind vom Aussterben bedroht", sagte Baille.
Das Edge-Team untersuchte zunächst die evolutionären Unterschiede zwischen verschiedenen Tieren. Dann prüfte es, wie stark diese vom Aussterben bedroht sind und kam auf insgesamt 564 Spezies. 100 davon will die Gruppe in den kommenden Jahren besonders unterstützen, 2007 stehen vorerst zehn Tiere ganz oben auf der Rangliste.
"So, als ob man die Mona Lisa verlieren würde"
Dazu zählt etwa der Schlanklori ein scheuer Primat mit riesigen Augen, der in seinem Lebensraum Sri Lanka vom Aussterben bedroht ist. Sein einzigartiges genetisches Erbe kann zu Fossilien des frühen Miozäns (einer Epoche der Erdzeit, die vor über 20 Millionen Jahren begann) zurückverfolgt werden.
Auch das Baktrische Kamel - despektierlich Trampeltier genannt - gehört zu den Edge-Tieren, nur noch rund 1000 Individuen dieser Art leben noch an vier Orten der Welt, unter anderem in der Wüste Gobi.Außerdem will sich Edge in diesem Jahr besonders um die Hunter-Antilope, das Zwergflusspferd, das Goldene Rüsselhündchen, die Schweinsnasen-Fledermaus, den Dominikanischen Schlitzrüssler und die Riesenohrspringmaus kümmern.
Ganz oben auf der Liste steht indes ein Tier, für das es schon zu spät sein könnte, der Chinesische Flussdelfin (auch Baiji genannt). Bei einer großangelegten Suchaktion im Dezember konnten Tierschützer und Wissenschaftler keine Baijis mehr im Fluss Jangtse finden - dem einzigen Lebensraum des seltenen Tiers. Sie folgerten: Der Baiji sei daher "mit aller Wahrscheinlichkeit ausgestorben". Artenschutz-Experten wiesen zwar darauf hin, dass nur die Weltnaturschutzunion (IUCN) Tiere offiziell als ausgestorben erklären kann. Dennoch ist der Baiji derzeit der heißeste Kandidat für die erste ausgestorbene Walart.
Zart gebaut: Die Hirola- oder Hunter-Antilope
gilt als lebendes Relikt aus früheren Zeiten. Noch vor 30 Jahren gab es mehr als 14.000 ihrer Art, heute sind es nur noch rund 600. Vor allem Dürre und Wilderei bedrohen die Tiere. Die exotischsten und bedrohtesten hat die Zoological Society of London (ZSL) nun auf einer Top-100-Liste aufgeführt.
Panda-Bären
ziehen in Gehegen besonders viele Besucher an. In der freien Wildbahn jedoch, vermuten Artenschützer, leben nur noch einige Tausend. Die riesigen Tiere ernähren sich hauptsächlich von Bambus und müssen davon riesige Mengen fressen, um ihren Energiehaushalt aufzufüllen.
Nachtaktiv: Der Schlanklori 
(Loris tardigradus) ist der wahrscheinlich kleinste Primat der Welt und lebt auf Sri Lanka. Allerdings bedroht der Mensch den Lebensraum der Tiere: Er holzt die Wälder ab und jagt die Baumbewohner, um an ihr Fleisch und ihre Augen zu gelangen. Diese nutzen Einheimische für ihre traditionelle Medizin.
Gar nicht so winzig:
Das Zwergflusspferd bringt bis zu 250 Kilogramm auf die Waage, wird aber nur knapp einen Meter groß. Seine Heimat ist West-Afrika, dort lebt es vor allem in Liberia und Sierra Leone. Tierschützer schätzen den Bestand nur noch auf 2000 bis 3000 Tiere
Vom Aussterben bedroht:
Der chinesische Flussdelfin war in den vergangenen 30 Jahren nur noch selten in seiner Heimat, dem Jangtse-Fluss zu finden. Ein internationales Forscherteam konnte von November bis Dezember 2006 kein einziges der Säugetiere zwischen Yichang und Shanghai entdecken
Urahn: Forscher halten das Trampeltier, auch
Baktrisches Kamel genannt, für den Vorfahren aller zweihöckrigen Kamele. Das Säugetier lebt in widrigen Umständen: Die karge Wüste Gobi ist sein Zuhause, dort überlebt das Trampeltier glühende Hitze bei Nacht ebenso wie klirrende Kälte in der Nacht. Derzeit leben Schätzungen zufolge nur noch weniger als 1000 dieser Art.
Gestreift und bedroht:
Das Grevy-Zebra gehört zur Familie der Pferde und lebt im westlichen Afrika. Sein Bestand hat sich in den vergangenen Jahren um 75 Prozent reduziert.
Nachts unterwegs: Das Fingertier
, mit wissenschaftlichem Namen Daubentonia madagascariensis lebt auf Madagaskar.
Die Einheimischen nennen es "Aye aye" und werten es mitunter als schlechtes Omen, wenn sie es sehen. Darauf führt man auch zurück, dass das Tier langsam ausstirbt.
Aus einer Pressemitteilung: Schweizer Regierung scheitert mit Antrag beim Europarat
27. November 2006: Wild lebende Wölfe bleiben weiterhin eine europaweit „streng geschützte Art“. Einen Antrag der Schweizer Bundesregierung, diesen Schutzstatus zu lockern, hat der Ständige Ausschuss der Berner Konvention des Europarates zur „Erhaltung der europäischen wild lebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume“ am Montag (27.) abgelehnt.
Der Wolf bleibt europaweit streng geschützt!!!
Wolf (Canis lupus)

Klasse Säugetiere (Mammalia)
Ordnung Raubtiere (Carnivora)
Familie: Hundeartige (Canidae)
Gattung: Echte Hunde (Canis)
Um kaum ein Tier ranken sich so viele Mythen und Legenden wie um den Wolf. Das meiste davon hält einer nüchternen Betrachtungsweise nicht stand. Es gab Zeiten, in denen der Wolf das am weitesten verbreitete Säugetier der Welt war. Die menschliche Phantasie beschäftigte er stets, was zu zweifelhaften Ergebnissen führte. So wurde er zur heimtückischen Bestie, zum Tier des Blutes und der Dunkelheit gemacht und gab eine nur allzu dankbare Projektionsfläche für Ängste und Haß ab. Im „Rotkäppchen“ erscheint der Wolf wie in zahlreichen anderen literarische Quellen als böses, fressgieriges Tier, vor dem man sich unbedingt hüten müsse. 
Vom Kopf bis zum Rumpf misst der Wolf 100 bis 150 Zentimeter bei einem Gewicht von 25 bis 70 Kilo und einer Länge des buschigen Schwanzes von 30 bis 50 Zentimetern. Die Tragezeit beläuft sich auf 61 bis 63 Tage, im April oder Mai werden in der Regel zwischen vier und neun Jungtiere geboren, die ein Gewicht zwischen 300 und 500 Gramm aufweisen. Bis zu neun Wochen saugen diese an ihrer Mutter und werden mit zwei bis drei Jahren - manche Tiere auch schon früher - geschlechtsreif. Wölfe können ein Lebensalter von bis zu 20 Jahren erreichen, die männlichen Tiere sind von größerer und kräftigerer Statur als die Weibchen. Das vielfach graue Wolfsfell mit hellbraunen Tönen ist oberseitig dunkler und unterseitig heller gefärbt. Es gibt freilich zahlreiche Unterarten, Farbschläge und Farbvarianten, die das gesamte Spektrum von weiß bis schwarz abdecken.
Schräggestellte Augen und höhere Läufe sowie generell die etwas kräftigere Statur unterscheiden den Wolf von dem ihm nicht unähnlichen Schäferhund. Überhaupt stellt der Wolf die Haupt- oder Stammform der Haushunde dar. Der Schädel weist eine flachere Stirn auf als bei den letzteren. Auch in der Formung der Zähne gibt es deutliche Unterschiede. Durch die recht eng gestellten Beine ergibt sich der charakteristische, „schnürende“ Lauf des Wolfs.
In Mitteleuropa ist der Wolf praktisch ausgerottet und sickert allenfalls bisweilen aus dem Osten in Grenzregionen und Grenzwälder ein.
Rund ein Drittel aller europäischen Wölfe lebt in den rumänischen Karpaten. Dort zieht es die Tiere sogar zunehmend in die Städte und Dörfer, wo sie nachts häufig durch die Straßen und Wohnblocks auf der Suche nach Nahrung streifen.
Zoologen halten die in diesen Regionen zu beobachtende Tendenz des Wolfs zum Kulturfolger für bedenklich, zumal das Aufeinandertreffen mit der menschlichen Zivilisation oft tragisch für die Tiere endet.
In der streng hierarchisch gegliederten Wolfsgemeinschaft dominieren zwei erfahrene Alpha-Tiere, Männchen und Weibchen, die an der Spitze der Rangordnung stehen, die Ordnung im Rudel garantieren sowie die Verantwortung und das Risiko tragen. Machtdemonstrationen und kleinere Rangeleien mit ihren Nachkommen bzw. den im Rang hinter ihnen angesiedelten Tieren zählen zum Alltag in der Gruppe und tragen zur Klärung der Verhältnisse bei. Diese eindeutige Struktur wiederum stabilisiert die Wolfsgesellschaft und ermöglicht es dieser, unter Führung der sich das Recht auf Fortpflanzung vorbehaltenden Alpha-Tiere, Reviere auszuwählen, die Jagd zu organisieren, das Futter angemessen zu verteilen und die Jungtiere zu beschützen.
Aus einer Pressemitteilung:
Zuletzt waren im Kanton Wallis innerhalb weniger Wochen zwei Wölfe wegen Schafsrissen erlegt worden. „Im Wallis gibt es keinen Platz für ein Zusammenleben zwischen Mensch und Wolf“, zitiert der Züricher Tagesanzeiger den Walliser Landesminister Jean-René Fournier. Das zeigt, wie verhärtet die Fronten sind.
In der Schweiz galt der Wolf lange Zeit als ausgerottet. Seit elf Jahren wandern nun wieder einzelne Tiere aus Italien ein. Zumeist führt sie ihr Weg über die französischen Alpen ins Wallis. Darum ist das Wallis für die Etablierung einer lebensfähigen Wolfspopulation in der Schweiz und im gesamten mittleren Alpenbogen auch so wichtig, betont Kurt Eichenberg vom WWF Schweiz.

Anders als in Deutschland gibt es in der Schweiz noch keinen gesicherten Wolfsnachwuchs.
Vom Aussterben bedroht ist der Amurleopard (Panthera pardus orientalis)
dieser Leopard kommt nur noch im Dreiländereck Russland-China-Nordkorea, vor allem im südwestlichen Teil der russischen Provinz Primorje, in Randgebieten Nordchinas und wahrscheinlich noch in Nordkorea vor.
In der Wildnis lebten 2003 nur noch 28 - 30 Exemplare dieser Raubkatze.
Auch das Wisent (Bison bonasus) (europäisches Bison) ist stark gefährdet!
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Es lebt in verschiedenen Laub- oder Mischwäldern, offenen Flächen wie Weiden, Waldwiesen, Kahlschlagflächen und jungen Baumanpflanzungen |
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Die größte frei lebende Population lebt im Urwald von Bialowieza in Polen. Weitere frei lebende Herden existieren in Polen, der Ukraine und in Russland. |
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Der weltweite Bestand der reinrassigen Europäischen Bisons lag im Jahr 2005 bei 3.500 Individuen, wovon 1.800 Tiere in der Wildnis und Halbwildnis leben |
Gänsegeier 
Gänsegeier sind sehr große hell gefärbte Geier mit dunklen Flügeln und dunklem Schwanz, die die stattliche Größe von 97-104 cm erreichen und eine Flügelspannweite von bis zu 2,80 m aufweisen und damit noch größer als Seeadler sind. Der kleine Kopf und der lange, gänseartige Hals sind unbefiedert, aber mehr oder weniger dicht bedunt. Unterschiedlich ausgeprägt ist die Halskrause, die bei ausgewachsenen Vögeln aus flaumigen weißen Daunen besteht, bei jungen Geiern aber aus schmalen und fransigen gelbbraunen Federn.
Das Flugbild ist durch die sehr langen und breiten Flügel gekennzeichnet, deren Handfittich stark aufgefingert ist, und den sehr kurzen, eckigen Schwanz. Gänsegeier segeln ausdauernd; der schwere Körper des Geiers hängt durch sein hohes Gewicht wie der Bauch eines Flugzeuges im Fluge nach unten durch. Aus der Nähe erkennt man die beim Altvogel gelbbraune bis schmutziggelbe Iris. Die Iris bei älteren Junggeiern ist nussbraun. Etwa 4 bis 5 Jahre dauert es, bis das Gefieder der jungen Geier so wie das der ausgewachsenen Geier gefärbt ist. Männchen und Weibchen sind bei Gänsegeiern gleich gefärbt.
In Trockengebieten Südeuropas, Nordafrikas, Vorder- und Zentralasiens bis zur Mongolei sowie Nordindien und Bangla Desh sind Gänsegeier verbreitet. Ursprünglich waren diese Vögel in Europa weiter verbreitet, doch aufgrund hartnäckiger Verfolgung nicht nur in historischer Zeit ist der Gänsegeier heute weder in Italien noch in Griechenland oder Rumänien und Bulgarien mehr Brutvogel. Auch der Übergang von der extensiven Weidewirtschaft zur intensiven Stallhaltung schadete dem Gänsegeier sehr. In Deutschland waren Gänsegeier bis ins 13. Jahrhundert Brutvögel, heute tauchen sie vereinzelt wieder als Sommergäste in den Ostalpen auf. Insgesamt leben in Europa noch rund 19.000-21.000 Gänsegeier-Brutpaare. Der Großteil des Gesamtbestandes brütet in Spanien (ca. 18.000 paare), nennenswerte Bestände von mehr als 200 Brutpaaren gibt es zudem noch in der Türkei, in Frankreich, Portugal und Russland. In den letzten Jahrzehnten wurde die negative Bestandsentwicklung vor allem in Spanien, aber auch in Frankreich, gestoppt und umgekehrt.
Tiger
Vor 100 Jahren streiften noch etwa 100.000 Tiger durch die Wälder zwischen Anatolien und dem Russischen Fernen Osten. Heute sind es heute gerade noch 5000 bis 7500 Tiere
Breitmaulnashorn:

Ende des vergangenen Jahrhunderts galt das Breitmaulnashorn bereits als ausgestorben. Einige wenige Tiere wurden dann doch noch gefunden. Inzwischen hat sich der Bestand bei rund 8400 Tieren stabilisiert....
Der im chinesischen Yangtze lebende Baiji-Flussdelphin:

Weniger als 100 dieser Tiere haben Chinas Wirtschaftsboom überlebt. Mit der "Yangtze Freshwater Dolphin Expedition 2006" will die baiji.org Foundation 2006 die Rettung der seltensten Säugetierart der Welt einleiten
Baiji, die frühere Jangtse-Flussgöttin, wurde zum Symboltier für Chinas Gewässerschutz.
Eine Schweizer Stiftung will der bedrohtesten Säugetierart der Welt, den Baiji-Flussdelphinen im Jangtse-Fluss, das Überleben sichern.
Mittels internationaler Vernetzung von Wissenschaftern, Know-how und Informationen soll die chinesische Regierung Grundlagen für eine Rettungsstrategie erhalten.
Baijis Geschichte beginnt vor rund 25 Millionen Jahren - und sie könnte in diesen Tagen enden. Der weisse Flussdelphin, der im Jangtse, dem längsten Fluss Asiens und drittlängsten Fluss der Welt, lebt, droht auszusterben.
Der Baiji (Lipotes vexillife) ist ein 2 bis 2,5 m langer und 125 bis 167 kg schwerer Flussdelphin. Er kann bis 30 Jahre alt werden.
Die nur im Jangtse vorkommende Tierart ist gefährdet wegen Verletzungen durch Schiffsschrauben, Fischfang, (sie wird selber nicht gefangen; die Fangmethoden der chinesischen Fischer führen aber zu Verletzungen), Lebensraumzerstörung, Nahrungsmangel (ev. verursacht durch Staudämme).
Der Baiji frisst kleine Fische und lebt in Gruppen von 3 bis 4 Tieren.
Er ist in China seit 1975 vollkommen geschützt. Er ist das gefährdetste Säugetier, während im Jangtse noch ca. 5000 Tiere lebten, sind es heute nur noch 20 bis 100 Delphine.
Goldkopf-Löwenäffchen
Die südostbrasilianischen Küstenregenwälder sind die Heimat des Löwenäffchens. Dort hält es sich zeitlebens hoch oben im engmaschigen, mit Kletter-, Schling- und Aufsitzerpflanzen dicht «verfilzten» Geäst des Kronendachs auf, denn dort findet er das ganze Jahr über eine Fülle von Nahrungsdingen, wie es sich ein Allesesser abwechslungsreicher nicht wünschen könnte: von Früchten, Blüten und Baumsäften über Heuschrecken, Käfer und Spinnen bis hin zu Baumfröschen, Kleinechsen und Vogeleiern.
Die Nacht verbringt das Löwenäffchen zusammengerollt in einer Baumhöhle, deren Einschlupfloch so schmal ist, dass keine Raubtiere eindringen können. Bei Tagesanbruch kommt es dann hervor und unternimmt im Verlauf des Tages mehrere, jeweils durch längere Pausen unterbrochene «Fress-Streifzüge» durch das Regenwalddach. Mit unglaublicher Geschwindigkeit und traumwandlerischer Sicherheit rennt, hüpft, klettert und springt der Kleinaffe dabei in seinem «luftigen» Lebensraum von Ast zu Ast. Dank seiner kräftigen Beine, welche deutlich länger sind als die Arme, bewältigt er mühelos Lücken im Geäst von bis zu drei Metern, bei leichtem Gefälle sogar bis zu fünf Metern. Und dank seiner überaus langen, schmalen Hände, welche genauso lang sind wie seine Unterarme, findet er stets und überall festen Griff.
Löwenäffchen leben in Familiengruppen von vier bis elf Tieren, bestehend aus zwei oder mehr Erwachsenen und ein paar Jungtieren unterschiedlichen Alters. Ganzjährig streifen diese Trupps je in einem 30 bis 50 Hektar grossen Waldstück umher. Dabei bleiben die einzelnen Mitglieder stets in Sicht- und Rufweite voneinander.
In jeder Gruppe pflanzt sich nur das «Alphaweibchen» fort. Nach einer Tragzeit von viereinhalb Monaten bringt es zumeist Zwillinge zur Welt. Interessanterweise werden die Jungtiere in der Folge hauptsächlich vom Vater herumgetragen; lediglich zum Stillen kehren sie jeweils kurzfristig zur Mutter zurück.
Schon ab der dritten Lebenswoche unternehmen die jungen Löwenäffchen kleinere Ausflüge vom Vater weg, üben sich im Klettern und essen erste Futterstückchen. Bei der geringsten Störung flüchten sie jedoch - alarmiert durch die Warnrufe ihrer Eltern - wieder in die Geborgenheit des väterlichen Fells. Erst mit etwa drei Monaten sind sie völlig selbständig.
Das Überleben des Löwenäffchens in freier Wildbahn ist leider hochgradig gefährdet. Schuld an dieser Situation ist in erster Linie der vom Menschen verursachte Lebensraumverlust: Einhergegangen mit der unaufhaltsam voranschreitenden Erschliessung Südostbrasiliens, dem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum der 150-Millionen-Nation, ist die grossflächige Rodung der örtlichen Regenwälder. Deren Fläche beträgt mittlerweile keine zwei Prozent ihrer einstigen Ausdehnung mehr. Schonungslos wurde dadurch das Löwenäffchen seiner Heimat beraubt, so dass heute alle seine vier Unterarten in ihrem Vorkommen auf wenige isolierte Regenwaldreste in Brasiliens Ostküstenstaaten Rio de Janeiro (Unterart rosalia), Bahia (chrysomelas), São Paulo (chrysopygus) und auf der Insel Superagui (caissara) beschränkt sind.
Seeadler
Wegen jahrhundertelanger Verfolgung stand der Seeadler hierzulande vor 35 Jahren kurz vor der Ausrottung. Mittlerweile leben wieder 400 Paare in der Bundesrepublik
Seeadler haben einen kräftigen Körper mit hellgrau bis braun gefärbten Federn.
An ihren gelben Füßen sind spitze Greifkrallen, mit denen sie ihre Beute gut festhalten können.
Ihr Sehvermögen ist besonders gut ausgebildet: Seeadler erkennen aus
2000 m Höhe eine Maus auf dem Boden.
Mit ihrem gelben, hakenförmig gebogenem Schnabel greifen sie nach der Beute.
Der größte in Europa brütende Greifvogel hat eine Flügelspannweite von 2 bis 2,50 m.
Er fliegt lange Strecken im Segelflug mit weitgespreizten Schwingen und kann eine Geschwindigkeit von 60 km/h erreichen.

Luchs
Der Luchs gehört in Deutschland zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. Sein Vetter, der Iberische Luchs, könnte bald weltweit aussterben: Schätzungen zufolge leben nur noch 120 Tiere dieser Art.
Mit einer Kopfrumpflänge bis 1,30 m (plus zwischen 11 und 25 cm Schwanz) und einer Schulterhöhe von 65 cm ist der Luchs die größte Katze Europas.
In Mitteleuropa wiegen männliche Luchse je nach Region im Durchschnitt 20-26 kg (Extremwerte 12 kg bis 37 kg), Weibchen sind mit 17-20 kg (Extremwerte 12 bis 29 kg) deutlich leichter. Mit den anderen Arten der Gattung teilt sich der Luchs die Pinselohren, den rundlichen Kopf und den sehr kurzen Schwanz. Sein Fell ist gelb bis graubraun und oft dunkel gefleckt oder gestreift. Die Fleckung ist vom Lebensraum abhängig und ändert sich von Region zu Region.
Der Eurasische Luchs trägt einen sehr ausgeprägten Backenbart. Hochbeinigkeit, kurzer Schwanz und kurze Ohren sowie die stark behaarten Pfoten sind Anpassungen an Kälte und hohe Schneelagen. 
Bis etwa 1960 war der Eurasische Luchs in Westeuropa vollständig ausgerottet. In großen Teilen Nord-, Ost-, und Südosteuropas sowie in den meisten asiatischen Vorkommensgebieten konnte sich die Art jedoch halten, die westlichsten Vorkommen gab es um 1960 in Südschweden, Ostpolen und der östlichen Slowakei.
Durch zahlreiche Auswilderungen sind heute einige Bereiche Westeuropas wie die Alpen, der Jura, die Vogesen und der Böhmerwald wiederbesiedelt.
In Deutschland gibt es wieder Luchse in der Sächsischen Schweiz, im Pfälzer Wald und einzelne aus Tschechien eingewanderte
Luchse im Bayerischen Wald.
Der Uhu war hierzulande fast ausgerottet.
Dank gezielter Artenhilfsprogramme kommt die größte europäische Eule heute wieder bundesweit vor. Der Uhu ist die größte europäische Eulenart.Uhus kommen in Mitteleuropa meist in reich gegliederten, mit Felsen durchsetzten Landschaften vor. Besiedelt werden felsenreiche Wälder sowie Steinbrüche. Die Jagdgebiete sind bis zu 38 km˛ groß. Die Entfernung zwischen Nahrungsraum und Nistplatz beträgt meist weniger als 5 km.
Als Brutplätze werden Felswände und Steinbrüche ausgewählt, es sind aber auch Baum- und Bodenbruten, vereinzelt auch Gebäudebruten bekannt.
Wichtig ist ein freier Anflug zum Nest. Uhus leben in monogamer Dauerehe. Neben einer Herbstbalz (v.a. im Oktober) findet die Hauptbalz im Januar bis März statt. Die Eiablage erfolgt zwischen Anfang und Mitte März. Das Gelege besteht durchschnittlich aus 2-4 Eiern, Nachgelege sind bei frühem Brutverlust möglich. Ab dem ersten Ei wird mit der Bebrütung begonnen, die Brutdauer beträgt für ein einzelnes Ei 31-37 Tage.

Im Alter von 5-7 Wochen verlassen die Jungvögel den Brutplatz, werden jedoch von den Altvögeln noch weitere 20-24 Wochen versorgt.
Steinbock
Anfang des 19. Jahrhunderts lebten im gesamten Alpenraum nur noch etwa 100 Steinböcke. Dank eines erfolgreichen Wiederansiedlungsprogrammes ist der Steinbock inzwischen wieder in weiten Teilen seines ursprünglichen Lebensraums verbreitet, die Art gilt als gesichert
Ein Steinbock hat im Durchschnitt eine Kopfrumpflänge von 150 cm und eine Schulterhöhe von 90 cm. Weibchen sind etwa 40 kg schwer, wohingegen Böcke über 100 kg wiegen können. Der Bock verfügt über ein imposantes, gebogenes Gehörn (bis zu 1 m Länge), während die Geiß nur kurze, kaum gebogene Hörner hat. Beide Geschlechter haben einen Ziegenbart. Böcke haben im Sommer ein dunkelbraunes Fell; das Fell der Weibchen ist mehr rötlich oder goldbraun. Im Winter wird das Fell beider Geschlechter gräulich.
In den Alpen lebt der Steinbock auf der Höhe zwischen der Wald- und Eisgrenze.
Dabei steigt er bis in Höhen von 3500 m, in Zentralasien sogar 5000 m, auf. Niemals begibt er sich in Wälder. Im Winter bleibt er allerdings in tieferen Lagen als im Sommer, und auch im Sommer steigt er zum Fressen oft auf alpine Wiesen ab, während er zum Übernachten die großen Höhen aufsucht.
Bruno 
Es ist passiert: Die Bayern haben den Bär Bruno erschossen....
JJ1, wie er mit wissenschaftlichem Namen hieß, sollte ja zu erst irgendwie gefangen werden. Das klappte nicht.
Man holte sich Profis aus Finland, die ihn auch nicht fangen konnte. Letzendlich beschloss man dann, den Bären zu erschießen.
Das klappt leider sehr gut.
Ich nahm eigentlich immer an, dass man versucht Tiere, die ursprünglich einmal an einem bestimmten Ort beheimatet waren, dort wieder anzusiedeln. So tat man es auf jedenfall mit Wölfen und Luchsen.
Aber Bären sind anscheinend noch was anderes. Bruno war der erste Braunbär, der seit 170 Jahren in Bayern gesichtet wurde.
Muss man sich jetzt darauf einstellen, dass immer mal wieder Bären nach Bayern einwandern?
Man sollte ihnen irgendwie verständlich machen, dass der Slogan der WM Die Welt zu Gast bei Freunden anscheinend nicht für Bären gilt.
Nun ist Bruno tot und mit ihm ist ein Stück Hoffnung gestorben, die man doch noch hatte, was den Umgang der Menschen mit den Tieren betrifft.
Ich wohne nicht in Bayern und das ist auch gut so!
Denn ich bin nach wie vor der Meinung, dass es ein hinterhältiger "Mord" war, der da an Bruno verübt wurde.
Hilfe!!! Der Wiedehopf braucht Wohungen!
„Up-up-up“ schallt es laut von einem nahen Apfelbaum herab. Vorsichtig näherten wir uns und entdeckten, was heute äußerst selten ist: einen Wiedehopf.
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Nur noch etwa 250 Brutpaare des hübschen Vogels mit der lustigen Federhaube gibt es bei uns in Deutschland. Zu Beginn der 90er Jahre wäre der Bestand durch das Fehlen geeigneter Brutplätze beinahe sogar ganz zusammengebrochen. Zum Glück konnten wir Naturschützer diese Katastrophe verhindern: Neueste Zählungen haben ergeben, dass bei uns in Baden-Württemberg, wo der Wiedehopf fast ausgestorben war, wieder 30 bis 50 Paare brüten.
Geschafft wurde das durch das Aufhängen spezieller Nistkästen |